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Orlando Gibbons - Fantasies

Arrangiert für Nyckelharpa / Schlüsselfidel / Viola d'Amore a Chiavi von Caterina Other & Marco Ambrosini

Orlando Gibbons - FantasiesZoom
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FANTASIES of TWO, THREE & SIX PARTS

Arranged for Nyckelharpa by Caterina Other & Marco Ambrosini

Gibbons wurde 1583 geboren (wahrscheinlich im Dezember) und am Weihnachtstag in Oxford getauft, wo sein Vater William Gibbons als Kellner arbeitete. Zwischen 1596 und 1598 sang er im Chor des King's College, Cambridge, wo sein Bruder Edward Gibbons (1568-1650), ältester der vier Söhne von William Gibbons, den Chor leitete. Der zweite Bruder Ellis Gibbons (1573-1603) war ebenfalls ein vielversprechender Komponist, starb aber jung. Orlando begann 1598 ein Studium an der Universität und erwarb 1606 den Bachelor of Music. Im selben Jahr heiratete er Elizabeth Patten, Tochter eines Yeomanen der Sakristei, und sie bekamen sieben Kinder (Gibbons selbst war das siebte von zehn Kindern).

König James I. ernannte ihn zum Gentleman der Chapel Royal, wo er ca. 1615 bis zu seinem Tod als Organist tätig war. 1623 wurde er leitender Organist der Chapel Royal, mit Thomas Tomkins als Juniororganist. Er war auch als Organist in der geheimen Kammer des Hofes von Prinz Charles (später König Charles I.) und auch in der Westminster Abbey tätig.

Er starb im Alter von 41 Jahren in Canterbury an Schlaganfall und wurde in der Kathedrale von Canterbury begraben. Sein Tod war ein Schock für seine Altersgenossen und führte zu einer Obduktion, obwohl die Todesursache weniger Aufmerksamkeit erregte als die Eile, mit der er begraben wurde und dass sein Körper nicht nach London zurückgebracht wurde. Seine Frau, Elizabeth, starb etwas mehr als ein Jahr später, Mitte 30, und ließ Orlandos ältesten Bruder, Edward, zurück, der sich um die verwaisten Geschwister kümmerte. Von diesen Kindern sollte nur der älteste Sohn, Christopher Gibbons, Musiker werden.

Seine Arbeit

Gibbons, einer der vielseitigsten englischen Komponisten seiner Zeit, schrieb eine große Anzahl von Werken für Tasteninstrumente, rund dreißig Fantasien für Gamben, eine Reihe von Madrigalen (das bekannteste ist "The Silver Swan") und viele beliebte Vershymnen, alle für englische Texte. Seine vielleicht bekannteste Vershymne ist "This Is the Record of John", die einen Adventstext für Solo-Countertenor oder Tenor setzt, abwechselnd mit vollem Chor.

Er produzierte auch zwei große Vertonungen von Evensong, den Short Service und den Second Service, eine erweiterte Komposition, die Vers und ganze Abschnitte kombiniert. Gibbons' volle Hymnen beinhalten die ausdrucksstarke "O Herr, in deinem Zorn" und die Himmelfahrtshymne "O klatsch deine Hände zusammen" für acht Stimmen. Er trug sechs Stücke zur ersten gedruckten Sammlung von Tastenmusik in England, Parthenia (zu der er bei weitem der jüngste der drei Mitwirkenden war) bei, die etwa 1611 veröffentlicht wurde. Gibbons' überlebende Tastaturausgabe umfasst etwa 45 Stück.

Die polyphone Fantasie und Tanzformen sind die am besten vertretenen Genres. Gibbons' Schrift weist einen Befehl zum drei- und vierstimmigen Kontrapunkt auf. Die meisten Fantasien sind komplexe, mehrteilige Stücke, die mehrere Themen imitativ behandeln. Gibbons' Zugang zur Melodie, sowohl in seinen Fantasien als auch in seinen Tänzen, zeichnet sich durch eine umfassende Entwicklung einfacher musikalischer Ideen aus, wie zum Beispiel in Pavane in d-Moll und "Lord Salisburys Pavan und Galliard".

Warum sollten die Werke von Orlando Gibbons auf der Nyckelharpa aufgeführt werden?

Michael Praetorius schrieb in seinem Buch "Syntagma Musicum, Tomus Secundus" über ein englisches Instrument mit sympathischen Saiten, die Viola bastarda: "Jetzo ist in Engelland noch etwas sonderbares darzu erfunden / that vnter the rechten gemeinen sechs Säitten / yet acht andere Stälene vnd gedrehete Messings=Säitten / vff eim Messingen Steige (gleich the vff the Pandorren gebraucht werden) liegen / welche mit the Obersten gleich vnd gar rein eingestimmet werden müssen. Wenn nun die obersten dermern Säitten eine mit dem Finger oder Bogen gerühret wird / so resonieren die vnterste Messings= oder Stälene Säitten pro Konsensum zugleich mit zittern vnd Tremol, auch / dass die Liebligkeit der Harmonie hierdurch gleichsam vermehret vnd erweitert wird."

In den letzten Jahren haben wir ein großes Interesse an Aufführungen Alter Musik durch Nyckelharpa-Spieler festgestellt! Unser geliebtes Instrument, nicht nur als eine mehr oder weniger korrekte historische Rekonstruktion, z.B. der sogenannten "Siena keyed vielle" oder der "Moraharpa", sondern auch in seiner modernen 4-reihigen "kontinentalen" Version, und deren Klang passt perfekt zur Musik vom Spätmittelalter bis zum Barock. Gibbons' Consort-Arbeiten haben einen aufregenden Klang, wenn sie von zwei oder mehr Nyckelharpor gespielt werden.

Vor einiger Zeit haben wir damit begonnen, diese Musik für unsere Schüler zu arrangieren. Lange Zeit habe wir damit verbracht haben, die Fantasien zu proben und aufzuführen, und jetzt haben wir uns entschlossen, das Wort zu verbreiten und unsere Arbeit in Form dieser Publikation zu teilen.

Diese Ausgabe der Fantasien ist speziell für 4-reihige Nyckelharpa, gestimmt in Quinten, konzipiert. Zu beachten ist, dass die Oberstimmen in fast allen Fällen auch für 3-reihige Instrumente in der traditionellen und fünften Stimmung geeignet sind.

Texte in englischer Sprache

English:

FANTASIES of TWO, THREE & SIX PARTS

Arranged for Nyckelharpa by Caterina Other & Marco Ambrosini

Gibbons was born in 1583 (most likely in December) and baptised on Christmas Day at Oxford, where his father William Gibbons was working as a wait. Between 1596 and 1598 he sang in the Choir of King's College, Cambridge, where his brother Edward Gibbons (1568–1650), eldest of the four sons of William Gibbons, was master of the choristers. The second brother Ellis Gibbons (1573–1603) was also a promising composer, but died young. Orlando entered the university as a sizar in 1598 and achieved the degree of Bachelor of Music in 1606. That same year he married Elizabeth Patten, daughter of a Yeoman of the Vestry, and they went on to have seven children (Gibbons himself was the seventh of 10 children).

King James I appointed him a Gentleman of the Chapel Royal, where he served as an organist from at least 1615 until his death. In 1623 he became senior organist at the Chapel Royal, with Thomas Tomkins as junior organist. He also held positions as keyboard player in the privy chamber of the court of Prince Charles (later King Charles I), and organist at Westminster Abbey.

He died at age 41 in Canterbury of apoplexy, and was buried in Canterbury Cathedral. His death was a shock to his peers and brought about a post-mortem, though the cause of death aroused less comment than the haste of his burial and his body not being returned to London. His wife, Elizabeth, died a little over a year later, in her mid-30s, leaving Orlando's eldest brother, Edward, to care for the orphaned children. Of these children only the eldest son, Christopher Gibbons, was to become a musician.

His Work

One of the most versatile English composers of his time, Gibbons wrote a large number of keyboard works, around thirty fantasias for viols, a number of madrigals (the best-known being "The Silver Swan"), and many popular verse anthems, all to English texts. Perhaps his most well-known verse anthem is “This Is the Record of John”, which sets an Advent text for solo countertenor or tenor, alternating with full chorus.

He also produced two major settings of Evensong, the Short Service and the Second Service, an extended composition combining verse and full sections. Gibbons's full anthems include the expressive “O Lord, in thy wrath”, and the Ascension Day anthem “O clap your hands together” for eight voices. He contributed six pieces to the first printed collection of keyboard music in England, Parthenia (to which he was by far the youngest of the three contributors), published in about 1611. Gibbons's surviving keyboard output comprises some 45 pieces.

The polyphonic fantasia and dance forms are the best represented genres. Gibbons's writing exhibits a command of three- and four-part counterpoint. Most of the fantasias are complex, multi-sectional pieces, treating multiple subjects imitatively. Gibbons's approach to melody, in both his fantasias and his dances, features extensive development of simple musical ideas, as for example in Pavane in D minor and “Lord Salisbury's Pavan and Galliard”

Why should Orlando Gibbons's works be performed on the nyckelharpa?

In his book "Syntagma Musicum, Tomus Secundus" Michael Praetorius wrote about an English instrument with sympathetic strings, the viola bastarda: "Jetzo ist in Engelland noch etwas sonderbares darzu erfunden / daß vnter den rechten gemeinen sechs Säitten / noch acht andere Stälene vnd gedrehete Messings=Säitten / vff eim Messingen Steige (gleich die vff den Pandorren gebraucht werden) liegen / welche mit den Obersten gleich vnd gar rein eingestimmet werden müssen. Wenn nun der obersten dermern Säitten eine mit dem Finger oder Bogen gerühret wird / so resonirt die vnterste Messings= oder Stälene Säitten per consensum zugleich mit zittern vnd tremuliren, also / daß die Liebligkeit der Harmony hierdurch gleichsam vermehret vnd erweitert wird.”

In the last few years, we have noticed great interest in performances of Early Music by nyckelharpa players! Our beloved instrument, not only as a one more or less correct historical reconstruction, e.g. of the so-called “Siena keyed vielle” or the “Moraharpa”, but also in its modern 4-row “continental” version, and its sound suit the music from the Late Middle Ages to Baroque perfectly. Gibbons’s consort works have an exciting sound when performed by two or more nyckelharpor.

Some time ago, we started arranging this music for our students. Having spent a long time rehearsing and performing the Fantasies, we have finally decided to spread the word and share our work in the form of this publication.

This edition of the Fantasies is designed especially for 4-row nyckelharpa, tuned in fifths. Note that in nearly all cases, the upper voices are also suitable for 3-row instruments in both the traditional and fifth tunings.

The book is written in English language.

Bestell-Nr.: 13-3
ISBN: 978-3-943060-13-3
Format: DIN A4
Seitenzahl: 46 Seiten
Einband: Broschur mit Wire-O

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